Aktuell

sanu durabilitas


Hürden auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft identifiziert

 

Schweizer Unternehmen sind ideal positioniert, um die Chancen der Kreislaufwirtschaft für ihre Geschäftsentwicklung zu nutzen. Dennoch harzt es bisher bei der breiten Umsetzung. Woran das liegt, konnten wir mit Schlüsselpersonen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft am Policy Roundtable vom 22. September 2021 erörtern.

 


> Take-home messages zum Roundtable lesen (pdf)



Kommentar in der Zeitung "Le Temps" zu Kreislaufwirtschaft

Viel mehr als ein Umweltthema
Nationalrätin Jacqueline de Quattro (FDP/VD) unterstreicht in ihrem Meinungsartikel in der Zeitung "Le Temps" die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft im Kontext der Klimapolitik der Schweiz. Kreislaufwirtschaft sei ausserdem mehr als ein Umweltthema, es gehe um neue Konsummuster, um wirtschaftliche Entwicklung und um Versorgungssicherheit. Jacqueline de Quattro ist Co-Präsidentin der neu gegründeten parlamentarischen Gruppe Kreislaufwirtschaft, dessen Sektretariat von der Stiftung sanu durabilitas geführt wird.


> Kommentar lesen (pdf)



Kreislaufwirtschaft messen und bewerten

Praktikable Messweisen auf Unternehmensebene finden

Die erste Circular Innovation Ecosystem Session ging am 16. September über die Bühne. Die DISPO in Nidau bot einen inspirierenden Rahmen dafür. Vertreter/-innen von Unternehmen, der Wissenschaft, Verwaltung und der Ziviligesellschaft suchten gemeinsam nach Wegen, um Fortschritte auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft auf eine Art zu messen, die objektiv ist und dennoch praktikabel auf Unternehemensebene. sanu durabilitas hat an diesem von Innosuisse unterstützten Networking Event schlaue Köpfe zusammengebracht, um innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Eine weitere Session ist im nächsten Jahr vorgesehen.

 

> Programm der Circular Innovation Ecosystem Session 2021



Wissenstransfer und Entscheidungsgrundlagen für eine nachhaltige Wirtschaft

Ressourcenbudgets für eine nachhaltige Wirtschaft berechnen
Die zahlreichen Umweltauswirkungen aus der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen sollten die planetaren Grenzen nicht überschreiten. Doch wie können diese Grenzen berechnet und für die Entscheidungsträger greifbar gemacht werden? Forschende der Empa haben die «Methode der ökologischen Ressourcenverfügbarkeit" im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Wirtschaft" (NFP 73) entwickelt. Diese Methode ermöglicht es Regierungen und Unternehmen, Entscheidungen auf der Grundlage jährlicher Ressourcenbudgets zu treffen.

 

> LACE Wissenstransfer-Notiz Nr. 3: Ressourcenbudgets für eine nachhaltige Wirtschaft berechnen (pdf, 0.4 MB, Deutsch)



Tracking, tracing and material passports

White Paper zu Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung

Unsere Projektleitenden Martina Rapp und Nils Moussu haben zusammen mit digitalswitzerland ein White Paper verfasst. Es zeigt auf, wie die Digitalisierung in den Dienst der Kreislaufwirtschaft gestellt werden kann, und enthält Empfehlungen an Unternehmen und die Politik.

 

> White Paper "Two megatrends leading towards a Switzerland of the future – the interplay of circular economy and digitalisation" (pdf, englisch)



Mit dem Boden nachhaltig umgehen – Die Verantwortung der Raumentwicklung

Beitrag in der Ausgabe zu Boden des Forum Raumentwicklung

Auf Seite 26 erklärt Nicolas Derungs wie die Stiftung sanu durabilitas im Rahmen des Projekts «Chamblioux-Bertigny» mit der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion des Kantons Freiburg zusammenarbeitet. Bei diesem ehrgeizigen Vorhaben zur Überdeckung eines Autobahnabschnitts und zur Planung bzw. städtebaulichen Entwicklung des neuen urbanen, verdichteten Zentrums schlägt sie innovative Lösungen für das Bodenmanagement vor. Dies ist das zweite Pilotprojekt in der Schweiz, welches die Anwendung der Bodenindexpunkte testet.

> Ausgabe des Forum Raumentwicklung lesen

> Artikel zum Pilotprojekt lesen (pdf)

> Zur Webseite bodenqualität.ch mit den aktuellen Projekten



Sechsköpfiges Präsidium der parlamentarischen Gruppe Kreislaufwirtschaft

Gründung der parlamentarischen Gruppe Kreislaufwirtschaft
Das Thema Kreislaufwirtschaft wird weltweit immer bedeutender und beschäftigt zunehmend auch die Politik. Deshalb haben Mitglieder des Schweizer Parlaments im Juni 2021 die parlamentarische Gruppe Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen. Das sechsköpfige Co-Präsidium setzt sich aus Mitgliedern aller grossen Parteien zusammen. Die neue Gruppe verfolgt das Ziel, optimale politische Voraussetzungen zu schaffen, damit die Kreislaufwirtschaft zu einer Priorität der nachhaltigen Entwicklung wird. Sie ermöglicht den Ratsmitgliedern, sich regelmässig untereinander und mit Fachleuten über verschiedene Aspekte dieses bedeutenden Zukunftshemas auszutauschen. Das Sekretariat der Gruppe wird von sanu durabilitas geführt. Wir freuen uns sehr, auf diese Weise zur Schaffung guter Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft beitragen zu dürfen.
> Mehr über die Parlamentarische Gruppe



Neue Publikation zu Digitalisierung und Kreislauwirtschaft

Take-home messages aus dem Roundtable-Gespräch zu Produktpässen

Am Donnerstag 24. Juni 2021 organisierte sanu durabilitas einen Online-Roundtable, um die Verbindungen zwischen der Kreislaufwirtschaft und der Digitalisierung zu diskutieren und insbesondere die Rolle von Material- oder Produktpässen beim Übergang zu einer zirkulären Wirtschaft zu untersuchen. Der Roundtable brachte rund 15 Stakeholder aus verschiedenen Bereichen zusammen. In dieser Notiz sind die einleitenden Vorträge und einige Schlussfolgerungen aus der Diskussion zusammengefasst.

> Take-home messages « Digitalisation et passeports produits : catalyseurs de l‘économie circulaire ? » lesen (pdf, auf Französisch)



Der neue Jahresbericht zum online durchblättern

Neue Gestaltung und lesbar als ePaper: Der Jahresbericht 2020
Die speziellen Umstände im Jahr 2020 stellten naturgemäss auch für uns eine Herausforderung dar. Viele unserer operativen Tätigkeiten leben davon, dass wir Leute zusammenbringen, um Lösungsansätze für die Nachhaltigkeit gemeinsam weiterzuentwickeln. Da dies während einem Grossteil des Jahres nicht möglich war, sind wir vermehrt auf virtuelle Formate ausgewichen. Dank dieser Massnahmen sind wir schlussendlich mit der Umsetzung der letztes Jahr verabschiedeten Strategie und der laufenden Projekte trotzdem gut vorangekommen.


> Jahresbericht lesen (ePaper)



Beitrag zu Boden in der Zeitschrift

Gerade erwacht der Boden aus dem Winterschlaf
Im Frischpunkt-Blatt ist ein Beitrag zu den Funktionen und Dienstleistungen der Böden erschienen. Barbara Lustenberger, Projektleiterin bei sanu durabilitas, zeigt auf, wie viele aktuelle Anliegen und Herausforderung mit der Ressource Boden zusammenhängen: Klima, Trinkwasser, Biodiversität und Siedlungsentwicklung.


> Beitrag lesen (pdf)



Innovation Booster: Kreislauffähige Projektideen gesucht
Das durch Innosuisse geförderte Innovationsprogramm NTN Innovation Booster Applied Circular Sustainability (kurz NTN IB ACS) fördert schweizweit die Umsetzung von kreislauffähigen Ideen und Lösungen. Über die nächsten vier Jahre unterstützt es damit sowohl finanziell wie auch durch den Wissenstransfer Schweizer Firmen im Systemwandel von einer linearen zu einer kreislauffähigen Wirtschaft.
> Infos zu Teilnahme und Anmeldung



Neue Publikation zu Kreislaufwirtschaft und Energie

LACE Wissenstransfer-Notiz Nr. 2 | Eine Kreislaufwirtschaft mit erneuerbaren Energien betreiben?
Forschende der Empa haben im Rahmen des NFP 73 «Nachhaltige Wirtschaft» des Schweizerischen Nationalfonds  den Energiebedarf einer Kreislaufwirtschaft abgeschätzt und untersucht, ob dieser durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann, ohne dabei die planetaren Belastungsgrenzen zu überschreiten. sanu durabilitas präsentiert eine Zusammenfassung der Ergebnisse.
> LACE Wissenstransfer-Notiz Nr. 2: Eine Kreislaufwirtschaft mit erneuerbaren Energien betreiben? (pdf, 0.4 MB, Deutsch)



Medienmitteilung Pilotprojekt

Boden und Raumplanung, Veränderungen Bodennutzung Siedlungsentwicklung