Aktuell

Verstärkung für unser Team

Michelle Dür unterstützt sanu durabilitas voraussichtlich bis Oktober 2024 als Projektleiterin im Team Boden. Zuvor absolvierte sie ein Masterstudium in Geografie mit Nebenfach Ökologie und Evolution an der Universität Bern. Während des Studiums legte Michelle den Fokus ihrer Ausbildung auf die Themen Boden und nachhaltige Ressourcennutzung. Im anschliessenden Praktikum bei einem privaten Raumplanungsbüro sammelte sie Erfahrungen in der kommunalen und regionalen Raumplanung und lernte dabei die praktische Anwendung von verschiedenen Planungsinstrumenten kennen. Seit vielen Jahren engagiert sich Michelle zudem in ihrer Freizeit in gemeinnützigen Vereinen, welche sich für eine ökologische und soziale Transformation einsetzen. Der Einsatz für Mensch und Umwelt – ob beruflich oder privat – ist für sie eine Herzensangelegenheit.



Wie wir arbeiten

Anlässlich eines Events im Rahmen unseres Projektes «Au REverre» haben wir ein kurzes Video gedreht, um zu zeigen, wie wir die Theorie in die Praxis bringen: Wir finden Lösungen, implementieren Pilotprojekte, bringen relevante Akteur/innen zusammen und erarbeiten Schlussfolgerungen. Auch ein paar Teilnehmende geben Feedback zu unserer Arbeit. Lernen Sie, wie unser Think and Do Tank funktioniert.



Der Stiftungsrat erneuert sich

 

Alle vier Jahre wird unser Stiftungsrat neu gewählt. Einige langjährige Mitglieder sind aufgrund der Amtszeitbeschränkung oder auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Deshalb kommt es in unserem Stiftungsrat zu einem Generationenwechsel.



KLW-Diffusionsstudie: Die Fokusgruppen

 

Wie setzen KMUs ihre zirkulären Geschäftsmodelle trotz zahlreicher Hürden erfolgreich um? Dieser Frage geht die Diffusionsstudie nach, die wir im Auftrag des BAFU und SECO durchführen.



Mehrweg-Glasflaschen: Wie der Einstieg in den wachsenden Markt gelingt

 

Am 28. August 2023 kamen über 100 Akteure der Wertschöpfungskette zu einem eintägigen Austausch- und Fachtag zusammen, der der Wiederverwendung von Glasflaschen gewidmet war.



Erfolgsfaktoren für Kreislaufwirtschaft identifizieren und verbreiten

 

Das ist das Ziel des Auftrags «Diffusion von Kreislaufwirtschaftslösungen», den wir Ende Mai vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erhalten haben.

 



Erste Fokus-Events zu «Circular Zürich»

Credit: Evi Fragolia
Credit: Evi Fragolia

Wir haben die Stadt Zürich beim Entwickeln der Kreislaufwirtschaftsstrategie «Circular Zürich» begleitet. Ende 2022 hat sie der Stadtrat verabschiedet. Um die dort definierten Ziele zu erreichen, will die Stadt Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bei der Umsetzung mit einbeziehen. In Form von zwei Fokus-Events hat sie in den letzten Monaten damit begonnen und zwei Branchen zum Austausch eingeladen: die der Elektrogeräte und der Textilien. Ziel dieser Events ist es, zusammen mit den betroffenen Akteur/innen Massnahmen zu entwickeln. Wir begleiteten die Workshops und unterstützen die Stadt bei der Formulierung erster konkreten Massnahmen.



Treffen "Parlamentarische Gruppe Kreislaufwirtschaft"

Am 6. Juni haben wir zusammen mit unserem Koalitionspartner swisscleantech zur Diskussion über die Verlängerung der Lebensdauer von Produkten durch Wiederverwendung und Reparatur eingeladen. Neben mehreren Parlamentarier/innen waren auch Gäste aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung dabei. Während die EU eine Vorreiterrolle im Bereich der Kreislaufwirtschaft einnimmt, hat die Schweiz noch Schwierigkeiten, die richtigen Rahmenbedingungen für Reparatur und Wiederverwendung zu entwickeln. Die laufende Revision des Umweltschutzgesetzes stellt einen ersten Schritt in diese Richtung dar. Wir danken allen Anwesenden für ihre Teilnahme.



So schätzen wir den Umweltbericht 2022 in Bezug auf Kreislaufwirtschaft und Böden ein

Alle vier Jahre zieht das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Bilanz über den Zustand der Umwelt in der Schweiz. Dabei zeigt sich: Die Kreislaufwirtschaft ist nicht mehr nur eine Randbemerkung und die Schweizer Böden leiden weiter unter Nicht-Beachtung. Unsere Expertinnen kommentieren in ihren jeweiligen Spezialgebieten.



Daniel Ziegerer übernimmt die Leitung des Bereichs Nachhaltigkeit von Svizra27

Unser Geschäftsführer Daniel Ziegerer übernimmt die Leitung des Bereichs Nachhaltigkeit im Verein Landesausstellung Svizra27. Gemeinsam mit unserem Team wird er dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit sowohl inhaltlich als auch organisatorisch und logistisch ein integraler Bestandteil von Svizra27 wird.



CIES 2022: Nachhaltig Wirtschaften – Upcycling und Nebenströme nutzen

Am 28. September 2022 trafen sich rund 50 Akteur/innen aus Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft bei der Bühler AG, um ökologische und ökonomische Vorteile zu diskutieren, die sich aus der Verwertung von Nebenströmen vor allem in der Lebensmittelindustrie ergeben können. Im Rahmen eines anregenden Austauschs wurden bestehende Hindernisse identifiziert und gemeinsam innovative Lösungen entwickelt.



«Au REverre» auf der Messe

Von 2. bis 3. Februar 2023 trifft sich die Schweizer Bier- und Getränkebranche in Aarau. Mit unserem Projekt für mehr Mehrweg Au REverre sind wir als Programm-Partner vor Ort und organisiert eine Veranstaltung zum Thema «Nachhaltig positionieren, Kund/innen binden, lokal wirtschaften – Warum Mehrwegflaschen wieder im Trend sind».



Vier-Generationen-Gesellschaft: Wie gelingt soziale Kohäsion?

Auf was kommt es bei der Entwicklung generations-übergreifender Quartiere an? Um diese Frage ging es bei einem Treffen von Expert/innen im Herbst 2022. Mit dabei waren Akteur/innen aus Beratung, Raumplanung, Stadt- und Quartierentwicklung, Gesundheit und Wissenschaft. In einer Take-home message haben wir die vier wichtigsten Faktoren zusammen gestellt.
 
In einer theoretsichen Analyse hat unsere Mitarbeiterin Diana Sanchez zudem vertieft herausgearbeitet, welche Aspekte der Quartierentwicklung zur sozialen Kohäsion in einer Vier-Generationen-Gesellschaft beitragen.

 

> take-home message

> theoretische Analyse



Internationaler Tag des Bodens und ein Blick hinter die Kulissen

In Zusammenhang mit unserem Engagement für eine nachhaltige Bodennutzung waren wir am 5. Dezember 2022 aktiv, um zusammen mit vielen Partnern am Tag des Bodens auf die Bedeutung gesunder Böden hinzuweisen; zudem gewähren wir einen Einblick in das Pilotprojekt zu den Bodenindexpunkten in der Region Morges: In vier kurzen Videos erzählen Teilnehmer/innen eines Workshops von ihren Eindrücken.


10 Jahre sanu durabilitas

 Es ist zehn Jahre her, da gingen aus der 1989 gegründeten Stiftung «Schweizerische Ausbildungsstätte für Natur- und Umweltschutz (SANU)» die sanu feature learning ag und sanu durabilitas hervor: Die Schweizerische Stiftung für nachhaltige Entwicklung. Am Jubiläumsfest verabschiedete sich der Stiftungsratspräsident der ersten Stunde Peter Knoepfel und gab den Stab an seinen Nachfolger Jean-David Gerber weiter. 


Lang leben unsere Produkte!

© Flurin Bertschinger / Ex-Press / Greenpeace
© Flurin Bertschinger / Ex-Press / Greenpeace
14 Organisationen unterstützen gemeinsam eine ambitionierte Kreislaufwirtschaft
 
Vierzehn Organisationen aus der Romandie, dem Tessin und der Deutschschweiz haben eine Koalition gebildet, um den Wandel zu einer echten Kreislaufwirtschaft in der Schweiz zu unterstützen. Die offizielle Gründung fand am heutigen 10. Oktober 2022 in Bern statt, nur wenige Schritte vom Bundeshaus entfernt.


Neuer Leitfaden für nachhaltige Bodennutzung in Chamblioux-Bertigny

 Das Amt für Umwelt des Staates Freiburg (AfU) hat Anfang September den „Leitfaden für ein nachhaltiges Bodenmanagement im Sektor Chamblioux-Bertigny“ veröffentlicht (auf französisch). Er ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Bodenindexpunkte (BIP) für die Planung des städtischen Zentrums. Sanu durabilitas hat den zu Grunde liegenden Austausch 2019 initiiert.


Bodenindexpunkte: Es tut sich was auf internationaler Ebene!

 
Immer mehr Länder wollen die Bodenqualität über die Bodenindexpunkte (BIP) in ihre Raumplanungsentscheidungen einbeziehen. So auch die Region Brüssel-Hauptstadt, die eine eigene Bodenindexpunkte-Methode entwickelt hat und diese derzeit in öffentlichen Projekten umsetzt. Ein Ansatz, der die Schweiz inspirieren kann?


Nachhaltigkeit für die Landesausstellung

Wir freuen uns, dass wir zusammen mit "svizra27" am  Nachhaltigkeitskonzept für eine nächste Landesausstellung arbeiten dürfen und bringen unsere Expertise sowohl in das inhaltliche Konzept ein, als auch auf operativer Ebene.



Circular Zürich

© Chris Zueger
© Chris Zueger

 Wir gratulieren der Stadt Zürich! Sie hat als erste Schweizer Stadt die «Circular Cities Declaration» unterschrieben. Damit setzt sie ein wichtiges Zeichen und unterstreicht ihre Pionierrolle auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft.



Neues Themendossier «Kreislaufwirtschaft» für Schulen

 

Das Themendossier «Kreislaufwirtschaft» von éducation21 ist da, dem nationalen Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schweiz. Wir sind froh, konnten wir mit unserem Fachwissen dazu beitragen, die Ansätze der Kreislaufwirtschaft an die Schulen zu bringen. Uns liegt es am Herzen, jüngere Generationen für das Thema zu interessieren und sensibilisieren. Hier geht es zum Dossier. 



Start Phase 2 im Pilotprojekt für die Bodenindexpunkte (BIP)

 

Ende Juni 2022 startete Guillaume Raymondon, Raumplanungsingenieur bei der Region Morges, die nächste Phase des Pilotprojekts zu den Bodenindexpunkte (BIP) mit dem Ziel, Akteur/innen aus der Forschung und der öffentlichen Verwaltung zusammen zu bringen, um die Bodenindexpunkte als Instrument zur Beurteilung der Bodenqualität weiterzuentwickeln. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite bodenqualität.ch.



Verstärkung für unser Team

 

Neue Projektleiterin Boden und Kommunikationsverantwortliche

 

Wir freuen uns, seit 1. Juni 2022 Carole Imhof und Heidi Schmidt in unserem Team begrüssen zu dürfen. Carole ( 80 %) wird die Stiftung mit ihrer Expertise aus Forschung und Kommunikation sowie ihrem Netzwerk beim Einsatz für einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden unterstützen. Heidi (80 %) ist die neue Kommunikationsverantwortliche und wird uns bei all unseren Aktivitäten kompetent zur Seite stehen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Herzlich willkommen!

 



Bessere Gesetze zur Stärkung der Schweizer Kreislaufwirtschaft

Stellungnahme zur Teilrevision des Umweltschutzgesetzes
Eine Kommission des Nationalrates (UREK) will mit einer Teilrevision des Umweltschutzgesetzes die Kreislaufwirtschaft stärken. Doch die geplanten Änderungen reichen nicht aus, um die Rahmenbedingungen effektiv zu verbessern. Circular Economy Switzerland (CES) schlägt deshalb in einer Stellungnahme ambitioniertere Änderungen vor. Wir durften diese Stellungnahme entwickeln und danken den Mitgliedern des CES-Executive Committees und weiteren Partnern für ihre Mitwirkung.

Weil wir uns dafür einsetzen, dass Anliegen von Kreislauf-Pionier*innen gehört werden, haben wir zudem mit CES eine Mustervorlage vorbereitet und erklären Schritt für Schritt, wie sich Interessierte einfach und wirkungsvoll in den politischen Prozess einbringen können.

> Zur Muster-Stellungnahme  
> Zur Anleitung zum Einreichen einer Stellungnahme (pdf)




Hürden auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft identifiziert

 

Schweizer Unternehmen sind ideal positioniert, um die Chancen der Kreislaufwirtschaft für ihre Geschäftsentwicklung zu nutzen. Dennoch harzt es bisher bei der breiten Umsetzung. Woran das liegt, konnten wir mit Schlüsselpersonen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft am Policy Roundtable vom 22. September 2021 erörtern.

 


> Take-home messages zum Roundtable lesen (pdf)



Kreislaufwirtschaft messen und bewerten

Praktikable Messweisen auf Unternehmensebene finden
Die erste Circular Innovation Ecosystem Session ging am 16. September über die Bühne. Die DISPO in Nidau bot einen inspirierenden Rahmen dafür. Vertreter/-innen von Unternehmen, der Wissenschaft, Verwaltung und der Ziviligesellschaft suchten gemeinsam nach Wegen, um Fortschritte auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft auf eine Art zu messen, die objektiv ist und dennoch praktikabel auf Unternehemensebene. sanu durabilitas hat an diesem von Innosuisse unterstützten Networking Event schlaue Köpfe zusammengebracht, um innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Eine weitere Session ist im nächsten Jahr vorgesehen.



Tracking, tracing and material passports

White Paper zu Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung

Unsere Projektleitenden Martina Rapp und Nils Moussu haben zusammen mit digitalswitzerland ein White Paper verfasst. Es zeigt auf, wie die Digitalisierung in den Dienst der Kreislaufwirtschaft gestellt werden kann, und enthält Empfehlungen an Unternehmen und die Politik.

 

> White Paper "Two megatrends leading towards a Switzerland of the future – the interplay of circular economy and digitalisation" (pdf, englisch)



Mit dem Boden nachhaltig umgehen – Die Verantwortung der Raumentwicklung

Beitrag in der Ausgabe zu Boden des Forum Raumentwicklung

Auf Seite 26 erklärt Nicolas Derungs wie die Stiftung sanu durabilitas im Rahmen des Projekts «Chamblioux-Bertigny» mit der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion des Kantons Freiburg zusammenarbeitet. Bei diesem ehrgeizigen Vorhaben zur Überdeckung eines Autobahnabschnitts und zur Planung bzw. städtebaulichen Entwicklung des neuen urbanen, verdichteten Zentrums schlägt sie innovative Lösungen für das Bodenmanagement vor. Dies ist das zweite Pilotprojekt in der Schweiz, welches die Anwendung der Bodenindexpunkte testet.

> Ausgabe des Forum Raumentwicklung lesen

> Artikel zum Pilotprojekt lesen (pdf)

> Zur Webseite bodenqualität.ch mit den aktuellen Projekten


Sechsköpfiges Präsidium der parlamentarischen Gruppe Kreislaufwirtschaft

Gründung der parlamentarischen Gruppe Kreislaufwirtschaft
Das Thema Kreislaufwirtschaft wird weltweit immer bedeutender und beschäftigt zunehmend auch die Politik. Deshalb haben Mitglieder des Schweizer Parlaments im Juni 2021 die parlamentarische Gruppe Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen. Das sechsköpfige Co-Präsidium setzt sich aus Mitgliedern aller grossen Parteien zusammen. Die neue Gruppe verfolgt das Ziel, optimale politische Voraussetzungen zu schaffen, damit die Kreislaufwirtschaft zu einer Priorität der nachhaltigen Entwicklung wird. Sie ermöglicht den Ratsmitgliedern, sich regelmässig untereinander und mit Fachleuten über verschiedene Aspekte dieses bedeutenden Zukunftshemas auszutauschen. Das Sekretariat der Gruppe wird von sanu durabilitas geführt. Wir freuen uns sehr, auf diese Weise zur Schaffung guter Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft beitragen zu dürfen.
> Mehr über die Parlamentarische Gruppe