Themen

sanu durabilitas


Kreislaufwirtschaft

Lineare Geschäftsmodelle verbrauchen zu viele natürliche Ressourcen. sanu durabilitas unterstützt den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis und macht Geschäftsmodelle bekannt, die zu einer Kreislaufwirtschaft beitragen. Indem die Stiftung Entscheidungsträger aus Privatwirtschaft, Forschung, Politik und öffentlicher Hand in Dialog bringt, entwickelt sie Lösungen, die an den institutionellen Kontext der Schweiz angepasst sind, um den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen.

 

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Nachhaltige Bodennutzung

Trotz einer Raumplanung, die nach Verfassung und Gesetz zu haushälterischer Bodennutzung verpflichtet ist, schreitet die Versiegelung und die Zersiedelung der Böden in der Schweiz voran. sanu durabilitas arbeitet zu diesem Thema seit 2014 mit Akteuren aus Praxis, Politik, Lehre und Forschung zusammen. Wichtige Schritte dieser Arbeit waren die Zusammenstellung und Evaluation von Instrumenten für eine nachhaltige Nutzung des Bodens und die Auswahl der vielversprechendsten, wie die Bodenindexpunkte.

 

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Gesellschaftlicher Wandel

Unsere Gesellschaft hat sich von einer Drei- zu einer Viergenerationengesellschaft entwickelt, mit einem immer grösser werdenden Anteil an aktiven Senioren, die noch nicht pflegebedürftig sind. Im Gegensatz zu infrastrukturellen Aspekten wird diese soziale Entwicklung bei der Planung neuer Quartiere nicht systematisch berücksichtigt. sanu durabilitas untersucht die Risiken und Chancen der Viergenerationengesellschaft, um sie in zukünftigen Quartierplänen berücksichtigen zu können.

 

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Arbeitsweise und Expertise von sanu durabilitas

sanu durabilitas betrachtet diese Themen aus einer auf Ressourcen und Akteure ausgerichteten Perspektive. In ihren Aktivitäten untersucht die Stiftung den Zustand der betroffenen Ressourcen und bilanziert deren verschiedene Nutzungen, die beteiligten Akteure und die relevanten politischen und institutionellen Bedingungen.

 

Arbeitsmethode
Unsere Arbeit zeichnet sich durch einen langfristigen Blickwinkel aus und vollzieht sich in gegenseitiger Ergänzung mit betroffenen Akteuren und Experten. Diese Methode zielt darauf, die Expertise aller Beteiligten in Wert zu setzen und eine transversale, konstruktive Reflexion zu erlauben.

 

Institutionelle Expertise

sanu durabilitas vereint verschiedene Kompetenzen, die in ihrem Zusammenspiel eine Expertise in «institutionellem Engineering» begründen. Vertreter der Rechts-, Politik-, Natur- und Sozialwissenschaften beschäftigen sich bei sanu durabilitas mit den öffentlichen und privatrechtlichen «Spielregeln», die Ressourcennutzungen bestimmen. Nur mit wirksamen institutionellen Rahmenbedingungen lässt sich eine Übernutzung von Ressourcen vermeiden und Nachhaltigkeit gewährleisten. Entsprechend übersetzt sanu durabilitas – nach erfolgter Identifikation von Handlungswegen in Zusammenarbeit mit Partnern – ihre Lösungen in die Form konkreter und umsetzbarer Institutionen (Verträge, regulatorische Instrumente etc.).
> Mehr dazu in durabilitas.doc N° 1 | 2015 (S. 5-8)