News Archiv


Ressourcen und Kreislaufwirtschaft

Sind Umwelttechnologien tatsächlich ressoucenschonend?
Der Beitrag im KMU-Magazin der Romandie zeigt auf, dass auch Umwelttechnologien Ressourcen verbrauchen. Werden die verwendeten Materialien oder Komponenten im Kreislauf geführt, so wird der Umweltimpact deutlich kleiner.

Guillaume de Buren, bisheriger Geschäftsleiter von sanu durabilitas, erklärt im Beitrag, wie dies als Geschäftsmodell aussehen könnte.
article_complet_pme_economiecirculaire_nov_2018.pdf, 0.53 MB)


Neuer Geschäftsführer Daniel Ziegerer

Wechsel auf der Geschäftsstelle von sanu durabilitas: Daniel Ziegerer übernimmt die Geschäftsleitung der Stiftung. Guillaume de Buren, der bisherige Geschäftsleiter, wechselt zum Kanton Waadt und wird dort Leiter der Sektion Nachhaltige Entwicklung.

Anfang dieses Monats hat Daniel Ziegerer seine Arbeit als neuer Geschäftsführer unserer Stiftung aufgenommen. Er bringt über fünfzehn Jahre Berufserfahrung aus der Bundesverwaltung mit. In den letzten Jahren leitete er das Schweizerische Kooperationsbüro in Indien und war verantwortlich für die dortigen Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Klimawandel und Umwelt. Davor leitete er die Sektion Globales beim Bundesamt für Umwelt (BAFU). In diesem Zusammenhang hat er die Schweiz während mehreren Jahren in internationalen Prozessen zur Nachhaltigen Entwicklung vertreten. Er war auch für die Koordination der Vorbereitungen und der Teilnahme der offiziellen Schweizer Delegation an der UNO-Konferenz über Nachhaltige Entwicklung von 2012 (Rio+20-Konferenz) zuständig.

Wir danken Guillaume de Buren, dem bisherigen Geschäftsleiter, herzlich für den grossen Einsatz für die Stiftung. Er hat wesentliche Aufbauarbeit geleistet, viele Kontakte und Partnerschaften hergestellt und Projekte zur Umsetzung gebracht. Guillaume de Buren wechselt zum Kanton Waadt und wird dort Leiter der Sektion Nachhaltige Entwicklung.


Notes No 7: Greening of Leasing

Leasing könnte eine Schlüsselrolle bei der Transformation von Geschäftsmodellen in Richtung einer Kreislaufwirtschaft spielen - wenn die Verträge die notwendigen Bedingungen enthalten. sanu durabilitas publiziert hierzu die Notes No7 "Greening of Leasing".

Zu den "Notes"


Neuer Mitarbeiter Kreislaufwirtschaft

 

Seit September 2018 arbeitet Nils Moussu bei sanu durabilitas. Er wird die Projekte zu Kreislaufwirtschaft vorantreiben und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis sicherstellen.

Nils Moussu ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und verantwortlich für die Projekte zu Kreislaufwirtschaft bei der Stiftung sanu durabilitas. Er promovierte in Politikwissenschaft an der Universität Lausanne zur Rolle von Wirtschaftsverbänden bei der transnationalen Klimawandel-Gouvernanz. Er unterrichtet regelmässig Internationale Politische Ökonomie an der Universität Lausanne.


Nachhaltige Bodennutzung

Die Stiftung sanu durabilitas ruft in der Wochenzeitung Terre et Nature zu einer nachhaltigere Bodenpolitik auf.

Der Boden ist im menschlichen Massstab nicht erneuerbar. Nach wie vor ist die Schweiz jedoch nicht in der Lage, diese Ressource nachhaltig zu bewirtschaften. In einem Artikel in der Wochenzeitschrift "Terre et Nature" fordert sanu durabilitas die betroffenen Akteure auf, ein Bewusstsein für eine echte Bodenpolitik mit langfristigen Ambitionen zu entwickeln!
Es ist notwendig, dass Bodenwissenschaftler, Landwirte, Planer, Ingenieurbüros und die Zivilgesellschaft eine starke Interessengemeinschaft bilden. Gemeinsam könnten sie von einer ehrgeizigeren Bodenpolitik profitieren. Der Boden muss durch ein Bündnis verteidigt werden, wie z.B. im Vereinigten Königreich

Zu unserem (französischen) Gastartikel in der Wochenzeitung "Terre et Nature"


Eine neue Partnerschaft

zwischen sanu durabilitas und ImpactHub - 20.03.2018


Die 4 ImpactHubs in der Schweiz (Lausanne, Genf, Zürich und Bern) haben sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen und arbeitet mit sanu durabilitas zusammen, um die Wirtschaft von morgen zu entwickeln.
ImpactHubs sind Räume der Kollaboration, die eine große Gemeinschaft kreativer Unternehmer bilden. Ihre Berufung ist Networking, Ressourcen teilen, Events schaffen und Startups gründen. Die ImpactHubs wollen eine Triebkraft für das lokale Wirtschaftsgefüge und die sich entwickelnden Märkte sein und gleichzeitig nachhaltige gesellschaftliche und ökologische Projekte fördern. ImpactHub Lausanne betreibt derzeit ein OpenLab "Sustainable Living" und einen "Inkubator" für nachhaltige Startups.
Diese neue Partnerschaft erweitert unsere Komplementarität: sanu durabilitas schätzt die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung und bringt Content-Expertise mit, während ImpactHubs lokale "Communities of practices" animieren.
Diese neue Partnerschaft verkörpert die neue Strategie von sanu surabilitas mit einem großen nationalen und internationalen Netzwerk von neugierigen, kreativen und motivierten Menschen zusammenzuarbeiten.


NFP73 LACE 1. Workshop

Sanu Durabilitas veranstaltet den 1. Workshop des Laboratory for Applied Circular Economy (LACE) - 14.03.2018


Das im Januar 2018 lancierte LACE Projekt vereint drei Forschungsinstitute (Empa Universität Luzern und Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (IDHEAP, Universität Lausanne)) und acht Schweizer Unternehmen (Nespresso, Losinger Marazzi Bien-Air Dental, Logitech, Tisca Tiara, V-Zug, SV-Gruppe und Dr. Gabs).
Die am LACE beteiligten Forschenden und Unternehmen trafen sich in Biel bei SANU für einen ersten lehrreichen und konstruktiven Workshop. Das Ziel dieses Treffens war es, sich über die Erwartungen auszutauschen und diese zu verstehen. Diese einfache und zugleich ehrgeizige Aufgabe ist eine Voraussetzung für die Durchführung transdisziplinärer Qualitätsforschung. sanu durabilitas ist sehr zufrieden mit diesem ersten Workshop. Eine Gemeinschaft ist am entstehen! Unternehmen und Forschende sind neugierig und motiviert.


Peter Knoepfel: neue Publikation

Wie Machtverhältnisse entschlüsselt werden
Peter Knoepfel, Präsident der Stiftung sanu durabilitas und emeritierter Professor am IDHEAP der Universität Lausanne, veröffentlicht ein Buch, um Machtverhältnisse besser zu verstehen.

Peter Knoepfels neues Buch bietet einen umfassenden Überblick über die zehn Ressourcen, welche den Akteuren, die in öffentliche Politiken involviert sind, zur Verfügung stehen.

Dieses Buch entmystifiziert den Begriff der Macht und liefert Konzepte, um zu verstehen, wie und warum Akteure ihre "Handlungsressourcen" mobilisieren. Dabei ist Geld nicht die einzige Ressource für die erfolgreiche Umsetzung solcher Politiken.

Dieses Buch bietet Forschenden und Praktikern in der öffentlichen Verwaltung sowie in der Privatwirtschaft und bei NGOs wertvolle Ratschläge.

Peter Knoepfel: Les ressources d’action publique (Buch auf Französisch)


Doktorandenprogramm Wissenschaft und Politik

Für eine aktivere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis
Die ETH Zürich und die Universitäten Basel und Zürich haben ein Doktorandenprogramm aufgebaut, das sich auf die Interaktion zwischen den Welten der Wissenschaft und der Politik konzentriert. Das Ziel ist, die DoktorandInnen dabei zu unterstützen, ihre Forschung in Wert zu setzen, um näher mit politischen und wirtschaftlichen EntscheidungsträgerInnen zu arbeiten.

EntscheidungsträgerInnen haben zu wenig Zeit, um mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in ihrem Tätigkeitsbereich Schritt zu halten. Es liegt an den Forschenden, ihre Ergebnisse für diese Zielgruppe besser aufzubereiten.

Eine Doktorandenausbildung (PhD program) ermutigt DoktorandInnen, diese Lücke zu schliessen. Diese Kursreihe, die in erster Linie für Naturwissenschaftler gedacht ist, vermittelt sowohl akademisches als auch methodisches Wissen. Die Kommunikation mit EntscheidungsträgerInnen wird anhand praktischer Fälle vermittelt. Die Studenten sollen u.a. festlegen, welche Kommunikationskanäle priorisiert werden sollten, um ihre Forschungsergebnisse an diese Zielgruppe zu weitergeben.

Als Geschäftsleiter der Stiftung sanu durabilitas und Dozent an der ETH Zürich lehrt Guillaume de Buren in dieser Fachausbildung das Thema Environmental Governance. Dieses Thema entspricht einem Einsatzgebiet der Stiftung, nämlich der Zusammenarbeit zwischen Forschenden und EntscheidungsträgerInnen im öffentlichen und privaten Sektor, um den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit in der Schweiz zu fördern.

Zur Webseite des "PhD Programs "Science & Policy" (auf Englisch)


Kreislaufwirtschaft: neues Forschungslabor

Die Stiftung sanu durabilitas hat im Rahmen des NFP73 ein Forschungsprojekt zum Thema der nachhaltigen Wirtschaft zugesprochen erhalten.

 

Das Laboratory for Applied Circular Economy (LACE) bringt Akteure aus der Privatwirtschaft und aus der Forschung zusammen, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in schweizerischen Unternehmen zu entwickeln.

Am 16. August 2017 hat das Nationale Forschungsprogramm (NFP73) „Nachhaltige Wirtschaft“ die Finanzierung des Projekts LACE bis 2021 zugesichert. Das Projekt LACE vereint Spezialisten in den Bereichen des Rechts, der Wirtschaftswissenschaften und der technischen Wissenschaften aus dem Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (IDHEAP, UNIL), der Universität Luzern und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa, ETHZ).

Mehrere Schweizer Firmen werden an den transdisziplinären Analysen teilnehmen, darunter V-Zug, Tisca Tiara und BienAir Dental. Die Rolle von sanu durabilitas besteht darin, die mit den Unternehmen gewonnenen Forschungsergebnisse in Synthesen zu vereinfachen, um das wissenschaftliche Wissen in Wert setzen zu können und um auf die Industrie anwendbare Lösungen zu erarbeiten.

Die Forschungsaktivitäten werden bis Januar 2018 anfangen.

Zur Webseite des NFP 73


Greening of Leasing

Wie Leasing zu einer nachhaltigeren Wirtschaft beitragen kann

In Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Leasingverband hat sanu durabilitas am 19.06. im Rahmen eines Workshops die Frage erörtert, wie die Leasingbranche den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft begünstigen kann.

Der Workshop im Zürcher Kongresshaus ist auf grosses Interesse gestossen. Die 26 Teilnehmenden aus dem Finanz-, Unternehmens- und Wissenschaftsbereich diskutierten die Potentiale, die Herausforderungen und Limitierungen eines kreislauffördernden Leasings.


Alte und neue Kämpfe ums Gentechnikrecht

sanu durabilitas Stiftungsrat Prof. Gerd Winter äussert sich in einem Editorial für das Magazin GAIA (2|2017) zu den aktuellen Herausforderungen im Gentechnikrecht auf europäischer Ebene.

Gerd Winter ist Co-Autor des Magazins «Durabilitas» 2014 "Die biotechnische Nutzung genetischer Ressourcen und ihre Regulierung".

Zum Editorial
Zum Magazin «Durabilitas»


durabilitas.doc N° 4

Auswirkung von Geschäftsmodellen auf Kreislaufdesign und Umwelt
Wie müssen Geschäftsmodelle ausgestaltet sein, damit ihr Potential zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Erzeugung positiver Umweltauswirkungen ausgeschöpft wird? Eine Vertiefungsstudie zum Grundlagenbericht "Geschäftsmodelle zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft" von 2016 liefert Antworten auf diese Frage und zeigt die zentralen Kriterien, deren Potentiale und Risiken in der Form anschaulicher Faktenblätter auf.

> Auswirkung von Geschäftsmodellen auf Kreislaufdesign und Umwelt (pdf, 2 MB)


«Durabilitas» 2016

Wie sich der Bodenverbrauch stoppen lässt
In der zweiten Ausgabe von «Durabilitas» bezieht sanu durablitas Stellung zur Frage, wie die wirtschaftliche Nutzung des Bodens so gelenkt werden kann, dass der Druck auf Kulturland und naturnahe Böden abnimmt und die Bedürfnisse der Bevölkerung trotzdem gedeckt werden.

Der von Josef Estermann verfasste Bericht wird bereichert durch Gastartikel von René L. Frey, Claude Lüscher, Gerd Wolff und Pierre-Alain Rumley.
«Durabilitas» 2016 - Wie sich der Bodenverbrauch stoppen lässt


durabilitas.doc N°2 | 2016

Geschäftsmodelle zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft
Die aktuelle Ausgabe durabilitas.doc zum Thema Kreislaufwirtschaft ist online

sanu durabilitas zeigt in Zusammenarbeit mit Rytec AG auf, wie geschickt ausgestaltete Geschäftsmodelle den Material- und Ressourcenverbrauch der Schweiz senken können und gleichzeitig Beschäftigung und lokale Wertschöpfung generieren. Ergänzt wird der Bericht durch Hindernisse und Fördermöglichkeiten dieser Geschäftsmodelle, sowie konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik, die aus einem Expertenworkshop im Dezember 2015 resultierten.

Hier können Sie durabilitas.doc herunterladen.


durabilitas.doc N°1 | 2015

Understanding Natural Resource Management
An Introduction to Institutional Resource Regimes (IRR) and a Field Guide for Empirical Analysis

How do institutions influence natural resource management and how can this influence be measured? These are key questions in today's condition of resource depletion and the ongoing debate on sustainable resource management.

In his field guide "Understanding Natural Resource Management" Guillaume de Buren (ETHZ) introduces the framework of Institutional Resource Regimes (IRR) and its step-by-step application, with practical toolkits and examples of empirical analysis.

The manual marks the first issue of our series «durabilitas.doc» where practice oriented people will find inspiration and new ideas, close to the methods and topics of sanu durabilitas.

durabilitas.doc is now available for download.


Genetische Ressourcen

Stellungnahme zum Entwurf der Nagoya-Verordnung
sanu durabilitas bezieht Stellung zum Entwurf der Verordnung über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile (Nagoya-Verordnung)

Zur Stellungnahme
Zum Bericht "Die biotechnische Nutzung genetischer Ressourcen und ihre Regulierung"
(150529_Stellungn_NagV_durabilitas.pdf, 0.14 MB)